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Am gestrigen Abend war der neue Liga Meister, die Prellböcke aus Dresden zu Gast in Crimmitschau.
Beide Teams waren mit 13 und 14 Feldspieler gleich gut aufgestellt.
Drittel 1: Die Partie starte wie erwartet sehr schnell und mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Nach knapp drei Minuten konnte Tommy aus zentraler Position völlig frei mit einem satten Schuss zum 1:0 ein netzen. In der vierten Minute ging es das erste mal in Unterzahl. Kurz vor Ablauf folgte etwas unglücklich der Ausgleich. In der Folge blieben wieder viele Chancen ungenutzt. In der 11 Minute konnten die Eisenbahner erstmals in Führung gehen. Nur zwei Minuten später wurde die Führung auf 3:1 seitens der Dresdner ausgebaut. Vier Minuten vor Ende des ersten Drittels, versenkte Sebastian K. mit der Rückhand zum 2:3 Anschluss Treffer.
Drittel 2: Die Eisenbahner kamen mit mehr Willensstärke zurück aufs Eis. Benjamin nahm einen Patzer der Dresdner Verteidigung zu einem Alleingang, welchen er leider nicht vollenden konnte, da der Dresdner Hüter sehr stark parierte. Der folgende Konter Richtung Tor der Teufel endete dann leider mit dem 4:2 aus Dresdner Sicht. Nach einer weiteren Unterzahl wuchs der Rückstand auf 2:5. Zwei Minuten vor Ende, war es wiederum Tommy, der mit einem schönen Handgelenk Schuss, das 3:5 markierte.
Kurz vor Ende war eine Unruhe in der Defensive die Ursache für das 3:6.
Drittel 3: Die Teufel fingen nun endlich an, auch körperlich präsent zu sein und schon konnten die Prellböcke nicht mehr so ausgelassen tanzen. In der achten Minute legte Benjamin nach einem Konter für Christian auf, der durch die Hosenträger ein schob. Das 4:6 setzte noch mal Kräfte frei. Der Dresdner Hüter vereitelte leider jegliche Chance auf weitere Tore. Unser Felix hielt seinen Kasten auch sauber. Am Ende musste man sich mit 4:6 geschlagen geben.
Danke an die 25 Fans für Eure Unterstützung!
PS Save the Date : 31.03 17 Uhr vs Dresdner Frösche, in Crimmitschau!!

Am 02.03. stand das nächste Spiel der Blauen Teufel auf dem Programm. Es ging zum schweren Auswärtsspiel nach Niesky gegen die Reserve der ersten Mannschaft. Es machte sich eine (wieder mal) zahlenmäßig mit 9 Feldspielern und 2 Torhütern schwach besetze Mannschaft aus Niederalbertsdorf auf den Weg in die neue Eishalle nach Niesky. Dort stand man sich um 17:00 einer Mannschaft bestehend aus 19 Spielern gegenüber.

1. Drittel
Bereits zu Beginn hatte sich Niesky für dieses Spiel offensichtlich viel vorgenommen. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und erwischten die Teufel eiskalt mit einem Doppelschlag. So stand es bereits nach 1 Minute und 3 Sekunden 0:2. Die Teufel brauchten in der Folge einige Minuten um sich Stück für Stück zurück in die Partie zu kämpfen. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Es dauerte jedoch bis zur 17. Minute bis Kevin freistehend im Slot mit einem wunderschönen Schuss aus der Drehung zum 1:2 verkürzen konnte. Dies sollte gleichzeitig der Stand zur ersten Drittelpause sein.

2. Drittel
Das zweite Drittel glich optisch dem ersten – Chancen auf beiden Seiten. Diesmal waren es erneut die Gastgeber die ein Powerplay zum 1:3 vollenden konnten (Minute 22). Nach einer Unaufmerksamkeit in der Teufel-Defensive stand es plötzlich in Minute 26 sogar 1:4 – und das in einer Überzahl der Teufel. In der gleichen Überzahlsituation war es dann Max der nach gutem Zuspiel von Jens mit einem verdeckten Schuss ins lange Eck wieder verkürzen konnte. In diesem Drittel erkämpfen sich die Teufel Stück für Stück ein Chancenplus und so war das 4:3 durch Sebastian in Minute 37 die logische Folge. Vorangegangen war ein schöner Querpass von Benjamin und im Anschluss die Kaltschnäuzigkeit des Torschützen. Und so ging es also erneut mit einem Ein-Tor-Rückstand in die Pause.

3. Drittel
Im letzten Spielabschnitt entwickelte sich ein stark umkämpftes Spiel mit einigen Strafzeiten auf beiden Seiten. So erhielt unser Bass Ti in Minute 47 eine 2+10 Minuten Strafe, weshalb die Teufel in der Folge lediglich auf 8 Feldspieler zurückgreifen konnten. Dies sollte jedoch ungeahnte Kräfte freisetzen. Und so konnte Max in Minute 48 seine Schnelligkeit nutzen um allein auf den Torhüter zuzulaufen. Nachdem der erste Schuss noch gehalten werden konnte, zappelt der Puck nach dem Nachschuss aus der Luft im Netz. Erstmals seit der ersten Spielminute lief man nun keinem Rückstand hinterher. Obwohl die Kräfte langsam schwanden war es wieder Max der kurz vor Schluss das Spiel hätte entscheiden können. Doch eine großartige Rettungstat des Niesky-Goalies verhinderte 3 Sekunden vor Schluss den „Lucky Punch“. So kam es direkt im Anschluss zum Penalty-Schießen.

Penalty-Schießen
Kurz und knapp: Die Heimmannschaft ließ nichts anbrennen und versenkte alle 3 Penaltys eiskalt. So war nach dem vergebenen Penalty von Roy und dem Treffer von Max noch vor dem 3. Schützen der Teufel Schluss.

Fazit:
Die Teufel zeigten mal wieder wie viel Energie in Ihnen steckt. So konnte man einen zahlenmäßig überlegenen Gegner an den Rand einer Niederlage bringen. Dennoch war die Stimmung dem Spiel sehr gut und man wertete direkt in der Kabine bei Pizza und Bier (Danke nochmal an die tolle Organisation der Gastgeber) die vorangegangenen Minuten aus.

 

Endlich der erste Saisonsieg!

Nun endlich der Spielbericht zum ersten Ligaerfolg der Teufel in der Saison 18/19:
Die Teufel traten mit einer, durch Krankheiten dezimierten Truppe von lediglich 9 Feldspielern und dem erneut stark spielenden Torhüter Felix an. Einige daheim gebliebenen Spieler fieberten, im wahrsten Sinne des Wortes, also dennoch mit. Beim Spiel in Schönhaide standen sich die Teufel um 19:00 den Büffeln aus Borna gegenüber.

1. Drittel
Es zeichnete sich von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe ab, bei welchem die Niederalbertsdorfer jedoch Schritt für Schritt die Oberhand gewannen und sich gute Möglichkeiten erspielten. So war der Doppelschlag durch Christian und Jens in Minute 8 die logische Folge. Die Teufel ließen auch im Anschluss nicht locker und so konnte Max einen Querpass zum 3:0 vollenden. Nachdem Roy in der 13. Minute einen Treffer zum 4:0 erzielen konnte, waren die Weichen schon frühzeitig auf Sieg gestellt. Einen kleinen Dämpfer erhielt die Euphorie jedoch, als man kurz vor der Pause das 4:1 hinnehmen musste.

2. Drittel
Im zweiten Drittel konzentrierten sich beide Teams mehr auf die Defensive. Es gab weniger Chancen als im vorangegangenen Spielabschnitt. Dennoch konnte Max einen weiteren Angriff nutzen und zum 5:1 vollenden. Dies sollte auch der Spielstand zur zweiten Drittelpause sein.

3. Drittel
Das es in diesem Spiel nochmal spannend werden würde hatte in der Drittelpause wohl niemand vermutet – doch wie so oft kam es anders. Die Teufel kamen etwas träge aus der Kabine und mussten in Minute 44 und 46 gleich zwei Treffer hinnehmen. Doch man reagierte sofort und zog eine Auszeit um alle Beteiligten nochmal wach zu rütteln. Als dann noch eine Strafzeit gegen die blauen Teufel ausgesprochen wurde, lag der Anschluss in der Luft, doch wieder kam es anders – einen Konter im Alleingang, in Unterzahl verwertet Benjamin klasse zum 6:3! Die Teufel nahmen den Schwung mit und kamen in Minute 51 sogar zum 7:3. Erneut war es der eiskalte Benjamin. Dass die Teufel offensive an diesem Tag gut aufgelegt sind, zeigte sich in der Folge und so konnte auch Christian einen Querpass nach einem Konter zum 8:3 verwerten. Einen weiteren sehenswerten Treffer ließ Felix nur eine Minute später mit einem kraftvollen Schlagschuss folgen. Es stellte sich in der Folge eine etwas fahrlässige Spielweise ein, sodass die Büffel in den Minuten 56, 58 und 60 noch Ergebniskosmetik betreiben konnten und so den Spielstand von 9:6 auf die Anzeigetafel stellten.

Fazit:
Die Teufel ringen einen sehr guten Gegner völlig verdient nieder und fahren somit Ihren ersten Saisonsieg ein. Wir bedanken uns hier nochmal bei dem sehr fairen Gegner und blicken mit Vorfreude auf die anstehenden Spiele in Niesky und Crimmitschau!

Rückblick zum Freitag:
Gegen 13:00 starteten 8 Spieler der Blauen Teufel hoch motiviert in Richtung Berlin. Vor Ort wurde die Truppe dann durch zwei Gastspieler komplettiert.

Die Teufel starteten um 17:00 in der wunderschönen Eisbahn Lankwitz und konnten sich umgehend mit 7:1 durchsetzen. Nachdem auch das zweite Spiel mit 2:1 gewonnen werden konnte stieg die Motivation weiter an. Spiel 3 stand an: Mit 6:1 der nächste Sieg! Der Turniersieg war im Sack! Dennoch ging man hoch motiviert ins letzte Spiel. In einem schnell geführten Spiel erkämpfe man sich ein 0:0 zum Abschluss. Der Turniersieg (und somit auch ein riesen Flasche Berliner Luft) ging also nach Sachsen!

Zum Abschluss bedanken sich die Niederalbertsdorfer noch bei den beiden Gastspielern, dem hervorragend aufgelegten Goalie Felix sowie dem Gastgeber für das äußerst angenehme Turnier. Ein tolles Event, welches uns sicher lange in guter Erinnerung bleiben wird!

Bilder und einzelne Ergebnisse findet Ihr auch auf unserer Facebook Seite

https://www.facebook.com/ESV-Blaue-Teufel-Niederalbertsdorf-eV

 

Niederlage mit erhobenem Haupt!

Am 19.01.2019 stand in Freital das 3. Saisonspiel der Blauen Teufel an. Um 20:00 standen sich also 11 Gäste aus Niederalbertsdorf einer mit 16 Mann voll besetzten Truppe der Freitaler Eishockey Club „Die Pinguine“ e.V. (FEC) gegenüber.

1. Drittel
Die Devise war klar: nur eine gute Defensive konnte in diesem Spiel der Grundstein für Erfolg sein. Nachdem die äußerst agilen Gastgeber die Teufel in den ersten Minuten im eigenen Drittel einschnürten, entwickelte sich in der Folge ein offenes Spiel mit einigen guten Chancen auf beiden Seiten. Nachdem jedoch Tomy eine gute Möglichkeit liegen ließ und auch unser Goalie Felix seinen Kasten sauber hielt, ging es mit einem leistungsrechten 0:0 in die erste Pause.

2. Drittel
Das zweite Drittel verlief ähnlich des Ersten. So kam es, analog zum Spielabschnitt eins, zu einigen Strafen gegen beide Teams. So wurden in diesem absolut fairen Spiel insgesamt 16 Strafminuten ausgesprochen – einer etwas kleinlichen Regelauslegung sei Dank.
Doch zurück aufs Eis: In Spielminute 31 mussten die aufopferungsvoll kämpfenden Teufel einen Dämpfer hinnehmen. Verdeckter Schuss aus der zentraler Position, und es stand 0:1. Man ließ sich jedoch nicht beirren und blieb seiner Linie treu. Und dies sollte sich auszahlen: Schöner Pass von hinten raus auf Max, der mit einem kurzen Querpass auf Hoo Lee. Dessen Schuss wurde vom Torhüter noch stark abgewehrt, beim Nachschuss von Grütze war dieser jedoch geschlagen und so stand es nach 36 Minuten 1:1! Mit diesem Spielstand ging es anschließend in die 2. Drittelpause.

3. Drittel
Beide Teams starteten hoch motiviert in den letzten Spielabschnitt. Auf dem Eis das gleiche Bild – schnelle Gäste, welche immer wieder von der guten Abwehr und dem überragenden Goalie Felix an den Rand der Verzweiflung gebracht wurden. Mitte des Drittels wurde erneut eine Strafzeit gegen die Teufel ausgesprochen. Im anschließenden Powerplay ließen die Gäste den Puck gut laufen, Pass nach innen und aus dem Gewühl heraus der Führungstreffer der Gäste in Minute 51. 1:2.
Die Zeit lief in der Folge natürlich gegen die Niederalbertsdorfer, welche noch einige Chancen bekamen – jedoch ohne das so dringend benötigte Tor. Noch 3 Minuten und Auszeit der Gäste. Man stellte die Reihen noch einmal um und bereitete sich auf ein Herausnehmen des Torhüters zugunsten eines 6. Feldspielers vor. Doch die Gäste konnten Ihre konditionellen Vorteile nun stark aufs Eis bringen und ließen in der Folge kaum noch Gelegenheiten zu. Schlusspfiff!

Fazit:
Auch wenn Niederlagen immer ärgerlich sind, macht die dargebotene Leistung Hoffnung für den Rest der Saison! Die Teufel bedanken sich zudem bei den sehr sympathischen Gastgebern aus Freital.

Hallo liebe Freunde der kleinen runden Scheibe.

Wir wünschen euch alles erdenklich Gute für dass neue Jahr!

Am kommenden Samstag, dem 05.01.2019 geht es nach Geising zu den Weißeritzer Eiswölfen. Nach einer Niederlage gegen die Pilots in der Liga und das Vorrunden Aus gegen Weißwasser im Sachsenpokal muss wieder ein Sieg her. Die Jungs sind heiß, also lasst Euch das Spiel nicht entgehen!

Die Blauen Teufel bestritten am Samstag den 17.11.2018 ihr erstes Ligaspiel der Saison 2018/2019 und mussten sich mit 5:9 gegen die Pilots aus Dresden geschlagen geben. Hier nun der Blick auf die drei Spielabschnitte im Eisstadion Schönheide:

1. Drittel
Die Teufel standen mit einer stark geschwächten Truppe (9 Feldspieler + Torhüter) einem breit aufgestellten Gegner (17 Spieler) gegenüber. Der Beginn des Spiels war durchaus hektisch und so stand es bereits nach 18 Sekunden 0:1. Die Teufel ließen sich jedoch nicht beirren und kamen nur 10 Sekunden später zum 1:1 durch Roy. Der Ausgleich sollte jedoch keine Minute halten und so fiel bereits in der zweiten Spielminute der nächste Treffer der Gäste. 1:2. Unbeirrt griff man weiter an und so konnte Max nach schöner Vorarbeit von Christian in Minute 3 zum 2:2 in den Winkel ausgleichen. Das Spiel beruhigte sich in der Folge jedoch. Die Teufel hatten sichtliche Probleme mit den schnellen Gegenspielern und so standen am Ende des zweiten Drittels zwei weitere Treffer der Gäste zu buche. Mit ein 2:4 ging es nun die Pause.

2. Drittel
Die ersten zehn Minuten des zweiten Drittels tasteten sich die Teams weitestgehend ab. Beide Teams standen gut und die Teufel ließen nur wenige Schüsse auf das Tor zu. Ein Doppelschlag der Landeshauptstädter in Minute 11 und 14 stellte jedoch ein deutliches Ergebnis von 2:6 auf die Anzeigetafel. Die Teufel ließen sich jedoch nicht unterkriegen und kamen durch den Rookie Tommy noch zum 3:6. Ein schöner Schlenzer von der Blauen Linie, bei welchem der Torhüter gut die Sicht genommen wurde, brachte also das erste Liga Tor des Neuzugangs ein. Mit dem Spielstand von 3:6 ging es in die Pause.

3. Drittel
Das letzte Drittel sollte die Teufel an Ihre Grenzen bringen. Eine Verletzung von Pavel und eine 10+2 Strafe gegen Roy dezimierten das Team auf lediglich 7 Feldspieler. So konnte Benjamin zwar zum 4:6 verkürzen, was am Ende jedoch nur eine Randnotiz bleiben sollte. Die Gäste liefen weiter an und erzielten ein weiteres Tor zum 4:7. Die erneute Antwort durch Benjamin zum 5:7 brachte kurzzeitig nochmal etwas Spannung ins Spiel. Die Gäste antworteten jedoch konsequent und stellten das Ergebnis am Ende auf den 5:9 Endstand.

Abschließen bedanken sich die Teufel bei den Gästen für das größtenteils faire Spiel. Ein weiterer großer Dank gilt zudem unserem Helfer David aus dem Kampfgericht.
Nun heißt es Akkus aufladen und mit voller Power in das nächste Spiel im Pokal am Samstag, den 24.11 zu gehen.

Erfolgreiches und kräftezehrendes Turnier geht zu Ende.

Am 10. und 11.11. folgten die Blauen Teufel der Einladung der Harzer Luchse zum Luchse – Cup 2018. Bereits um 5:00 starteten die ersten Truppenteile in den schönen Harz. Man war mit 11 Feldspielern und einem Torhüter zuversichtlich ordentliches Eishockey bieten zu können. Und so ging es bereits um 8:00 zum ersten Spiel gegen die „Red Sticks“ aus Wolfsburg.

1. Spiel
Das erste von zwei Gruppenspielen wurde über einen Zeitraum 2×15 Minuten durchgeführt. Die Teufel bekamen es direkt zu Beginn des Turniers mit einem spielstarken Gegner zu tun. Am Ende setzte man sich jedoch verdient mit 3:2 gegen die fair spielenden und Großteiles russischen Gegenspieler durch. Eine geschlossene Teamleistung legte hier ganz klar den Grundstein für diesen Erfolg.

2. Spiel
Nach einer mehrstündigen Pause, welche mit dem einen oder anderen kühlen Getränk gut überbrückt wurde, stand um 14:00 das zweite Gruppenspiel an. Es ging gegen den Titelverteidiger aus Adendorf, welcher nach einem 4:4 im ersten Gruppenspiel bereits unter Druck stand. Für die Norddeutschen musste mindestens ein Unentschieden her um das Halbfinale zu erreichen. Unter diesen Voraussetzungen ging es anschließend aufs Eis. Die Teufel spielten erneut gut und gingen verdient in Führung. Doch die Adendorfer hatten sich einiges vorgenommen und konnte durch einen Doppelschlag binnen weniger Minuten die Partie drehen. Auf seitens der Niederalbertsdorfer behielt man jedoch einen ruhigen Kopf und konnte alsbald den Ausgleich erzielen. Doch damit nicht genug – man spielte weiter nach vorn und konnte auf 3:2 stellen! Kurz vor Schluss wurde dann ein weiterer Fehler der Adendorfer Defensive ausgenutzt und man schickte den Titelverteidiger mit 4:2 vom Eis und damit auch aus dem Turnier. Damit ging man nun als Tabellenerster mit 6 Punkten und 7:4 Toren in das Halbfinale.

3. Spiel
In Spiel 3 am Samstag bekam man es nun mit dem Gastgerbern aus dem Harz zu tun. Gegen die mit 18 Spielern extrem stark besetzte Mannschaft lieferte man die wohl beste Turnierleistung ab. Nach einer torlosen ersten Hälfte ging man in Halbzeit zwei äußerst verdient mit 1:0 in Führung. Die sichtlich geschockten und nervösen Gastgeber wurden weiter hinten rein gedränt. Einzig dem glänzend aufgelegten Torhüter war der geringe Rückstand zu verdanken. Und so kam es, wie es kommen musste. Der späte Ausgleich der Mannschaft aus Braunlage brachte eine Verlängerung. Im Modus 3 gegen 3 sollte nun die Entscheidung fallen. Nach mehreren starken Paraden musste unser Goalie Felix erneut den Puck aus dem Netz holen. Am Ende bedeutete die äußerst unglückliche Niederlage das Aus im Halbfinale. Im Spiel um Platz 3 sollte nun ein alter Bekannter warten…

4. Spiel
Nach einer kurzen Nacht ging es erneut um 8:00 auf in die Letzte Partie. Gegner waren erneut die Wolfsburger „Red Sticks“. Das Spiel sollte ähnlich spannend wie die erste Begegnung werden. Die Teufel spielten mutig nach vorn und konnten so mehrmals in Führung gehen, welche der niedersächsische Verein jedoch egalisierte und man sich über die Spielzeit von 3×20 Minuten auf ein 4:4 verständigte. Es folgte eine erneute (wenn auch nicht sonderlich lange) Verlängerung des Spiels. Erneut im Modus 3 gegen 3 schickten die Teufel neben Max und Felix auch den erfahrenen Recken Roy aufs Feld. Letztgenannter war es dann auch, der mit einem schönen Pass nach Bullygewinn den Sieg einleitete. Bereits nach 9 Sekunden gelang es Max den Torhüter zum 5:4 Endstand zu überwinden. Am Ende steht ein toller 3. Platz zu buche.

Die Teufel bedanken sich auf diesem Weg nochmals für die Einladung und das gut organisierte Turnier. Lang ausruhen kann man sich jedoch nicht, da am nächsten Wochenende bereits das erste Ligaspiel ansteht.

 

Bild könnte enthalten: 8 Personen, Personen, die lachen

Nach einer 5:2 Niederlage im letzten Saisonspiel konnten die Blauen Teufel Niederalbertsdorf Ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden.

Drittel 1:
Bereits in der ersten Minute nutzten die Freitaler Ihrer schlittschuhläuferischen Vorteile und netzten zum 1:0 ein. Die übrigen 19 Minuten des ersten Drittels sollten einen ähnlichen Verlauf haben. Kontinuierliches Anrennen der Gäste auf das Tor von Sandrino Lutz. Die Gäste wirkten frischer und waren in nahezu jeder Situation einen Tick wacher. So konnte man, aus Sicht der Teufel, glücklich mit Spielstand von 0:1 in die Pause gehen.

Drittel 2:
Eine Umstellung in den Reihen sollte nun die Wende bringen, doch es kam anders. Die Pinguine kamen ein ums andere Mal gefährlich vor das Teufel-Tor und konnten somit völlig verdient zum 0:2 (23. Minute) und zum 0:3 (27. Minute) einschieben. Bei den Teufeln lief über weite Strecke nichts zusammen. Zwar erspielten sich die Teufel nun einige teils gute Chancen, doch der gut aufgelegte Torhüter der Gäste machte keinen Fehler und konnte alle Möglichkeiten vereiteln. Mit 0:3 ging es in eine kurze Drittelpause.

Drittel 3:
Voll motiviert starteten die Teufel in das letzte Drittel der Saison, doch man sollte nicht mehr in die Erfolgsspur zurückfinden. Das Spiel verlief ähnlich den beiden vorangegangenen Dritteln – starke Freitaler machten den Teufeln das Leben schwer. Ein Doppelschlag in Minute 47 und 48 sorgte schlussendlich für die Entscheidung. Zwar konnte Benjamin Gerstner auf Zuspiel von Max Wagner in der 50. Minute noch zum 5:1 einschieben, aber die Wende sollte nicht mehr kommen. Drei Minuten vor Schluss zeigten die Teufel zwar noch einmal, dass Sie auch Eishockey spielen können, und so traf Max Wagner aus dem Slot zum 5:2. Die Uhr lief runter und die Freude der Freitaler über die ersten drei Saisonpunkte war riesig.

Fazit:
Am Ende war die Enttäuschung über die Niederlage auf Seiten der Teufel groß. Eine ansonsten gute Saison wurde mit dem letzten Spiel doch noch zunichte gemacht. Abschließend bedanken sich die Teufel noch beim Schiedsrichtergespann sowie dem Freitaler Eishockey Club „Die Pinguine“ e.V. (FEC) , welche Ihr Potential heute deutlich gemacht haben. Aufgrund Ihrer positiven Entwicklung in den letzten Jahren werden Sie zukünftig wohl die Chance haben ein Wörtchen beim Kampf um die Meisterschaft mitzureden.

„Überragende Teamleistung von vorn bis hinten! Verdienter Sieg der Teufel.“ So lässt sich wahrscheinlich am besten das gestrige Spiel der Teufel gegen den ESV Prellböcke Dresden beschreiben. Doch die Vorzeichen der Partie ließen diesen Ausgang nicht unbedingt vorhersehen. So standen sich ein, mit 16 Feldspielern und einem Torhüter besetztes Team aus der Landeshauptstadt und eine auf dem Papier unterlegenen Auswahl von 8 Niederalbertsdorfer Feldspielern und einem Goalie gegenüber.

Drittel 1:
Bereits nach gut zwei Minuten schien sich das erwartete Ergebnis zugunsten der Prellböcke einzustellen. Schuss aus dem Slot und schon stand es 1:0 für die Gastgeber. Doch die Teufel zeigten keine Reaktion und spielten weiterhin ein mutiges und solides Eishockey. Man konzentrierte sich auf die Defensive und setzte vereinzelte Konter nach vorn. Im Laufe des Drittels erspielten sich die blau-gelben eine Vielzahl guter Gelegenheiten, welche jedoch alle vereitelt wurden. Mit dem Spielstand von 1:0 ging es in die erste Pause.

Drittel 2:
Das zweite Drittel startete ähnlich dem Ersten. Schuss aus dem Mitteldrittel und Sandrino Lutz wurde zum zweiten Mal überwunden. Es sollte das letzte Mal sein, dass der ESV-Schlussmann hinter sich greifen musste. In der Folge wurden die Teufel stärker und so fasste sich Roy Pohle ein Herz und schoss mit einem starken Schlagschuss, ebenfalls aus dem Mitteldrittel, das 2:1. Es machte sich eine Euphorie im Lager der Teufel breit, welche den Rest des Spiels entscheiden sollte. In der Folge gab es einige weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten, welche jedoch von den extrem gut aufgelegten Torhütern vereitelt wurden. Somit folgte eine kurze Pause beim Stand von 2:1.

Drittel 3:
Die Teufel starteten aufgrund einer 10 Minutenstrafe gegen Kevin Winkler mit einem Mann weniger in das Schlussdrittel und legten los wie die Feuerwehr. Nach einer starken Einzelaktion mit sehenswertem Abschluss von Pavel konnte nach 42 Minuten der mehr als verdiente Ausgleich bejubelt werden. Es folgte eine Phase in der das Schiedsrichtergespann gleich zwei 10 Minutenstrafen gegen Christian Wöllner und Roy Pohle verteilte. Auslöser war ein vermeintliches Icing mit anschließenden Diskussionen – etwas mehr Fingerspitzengefühl was die Verteilung von Strafen angeht, wäre in dieser Situation wohl angebracht gewesen. Angestachelt von der Situation die nächsten Minuten ohne Auswechsler überstehen zu müssen wollte Pavel nun allen zeigen, wie gut er Eishockey spielen kann schoss den Puck nur 3 Minuten später zum umjubelten 2:3 ins kurze Kreuzeck. Die Teufel kämpften nun um jeden Meter und befreiten sich ein ums andere Mal aus der Umklammerung der Landeshauptstädter. In Minute 54 belohnte man sich sogar noch mit dem 2:4 durch Max Wagner, der im Alleingang der Torhüter der Gastgeber überwinden konnte. Die in der Folge wieder vollzähligen Niederalbertsdorfer ließen nun nichts mehr anbrennen und spielten die letzten Minuten souverän zu Ende. Die Uhr tickte runter…3…2…1 AUS! Das Spiel war gewonnen und die Mannschaft stürzte sich auf den überragenden Sandrino Lutz im Tor.

Fazit: Die Teufel schaffen den ersten Sieg gegen die Prellböcke seit Jahren und zeigen einmal mehr welch Teamgeist in dieser Truppe schlummert! Die aufopferungsvolle Spielweise gepaart mit einer starken Torhüter Leistung legten den Grundstein dieses Erfolges. Die Teufel bedanken sich bei allen Unterstützern des Teams sowie dem fairen Gegner und blicken nun hoffnungsvoll auf das letzte Saisonspiel am 03.02.2018 in Chemnitz.