Nachtrag:

Ärgerlicher Punktverlust in Dresden

Am 3.01.16 reisten die Blauen Teufel zum Spiel gegen die Ice Pilots in die sächsische Landeshauptstadt. In der bisherigen Saison ungeschlagen und top motiviert legten die Jungs vom Koberbach gleich los wie die Feuerwehr.
Nach wenigen Spielminuten sah Kevin Winkler die Lücke in der Dresdner Verteidigung und bediente mustergültig Andreas Bachmann mit einen Querpass, der diesen sehenswert mit einen Schlagschuss in die lange Ecke vollendete.
Doch auch die Ice Pilots antworteten prompt und so markierte Ritter den Ausgleich nur wenige Minuten später im Alleingang.
Davon unbeeindruckt schickte Sebastian Gräfe Benjamin Gerstner auf die Reise, welcher seinen Alleingang ebenfalls erfolgreich abschloss und es mit 1:2 in die erste Pause ging.

Wie motiviert der ESV an diesen Tag war sah man nach 30 Sekunden im zweiten Drittel, als Kevin Winkler und Max Wagner mit der Pilots Verteidigung „Katz und Maus“ spielten und letzterer den Torhüter zum 1:3 überwand. Doch auch hierauf wussten die Pilots wieder zu antworten und so überwand Ritter den bisher stark haltenden Philipp Fechner zum zweiten mal im Alleingang.
Das Spiel wurde daraufhin zunehmend ruppiger und chaotischer.
Jedoch ließen sich die Teufel davon weniger anstecken und so kam es das Kevin Winkler im Gewühl vor dem Tor die Übersicht behielt und den komplett frei stehenden Christian Wöllner am langen Pfosten bediente, welcher eiskalt einnetzte.
So ging es mit einen 2:4 zum zweiten Pausentee.

Das dritte Drittel begann wie das zweite aufgehört hatte. Ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften, wobei die Blauen Teufel allerdings immer ein wenig gewillter waren die 3 Punkte mit nach Westsachsen zu nehmen.
Jedoch gab es einen Piloten den die ESV-Cracks an diesen Tag einfach nicht in den Griff bekommen haben, Paul Ritter.
Und so zeigte der ehemalige Regionalligaspieler(20Spiele für den HSV Hamburg mit 27Punkten) der Teufel Verteidigung mitsamt Philipp Fechner abermals seine starke Technik und markierte das 3:4. Doch auch die Teufel haben in dieser Saison einen Goalgetter, Christian Wöllner bekam vor dem Tor die Scheibe und ließ den Torhüter der Pilots abermals keine Chance beim 3:5 für den ESV.
Nun glaubte man das damit endlich der Sack zu wäre und die Teufel durch schnelle Wechsel und die kämpferische Leistung das Ergebnis über die Zeit retten können. Dazu kam aber erschwerend hinzu das man die letzten zwei Spielminuten in doppelter Unterzahl spielen musste.
Und so kam es wie es kommen musste, anderthalb Minuten vor Spielende markierte abermals Ritter das 4:5 wieder durch einen Slalomlauf durch die Reihen der Teufel.
Dadurch bestärkt, nahm der Pilots Trainer seinen Goalie zugunsten des 6.Feldspielers aus dem Gehäuse und die Blauen Teufel standen wieder in doppelter Unterzahl auf dem Eis.
Und drei mal darf man raten was dann geschah, Getümmel vor dem ESV Tor und wer reagiert am schnellsten? Richtig, Paul Ritter mit den 5:5 Ausgleich und seinen 5.Treffer im Spiel.
Damit ging es ab ins Penaltyschiessen.

Im Penaltyschiessen zeigte Philipp Fechner wieder sein ganzes Können und ließ nur einen Schuss der Pilots passieren. Diesmal nicht von Paul Ritter, sondern von Steffen Blasius. Allerdings war dies ohne wert, denn Robert Zergiebel verwandelte seine beiden Versuche und sicherte dem ESV den Zusatzpunkt.

Torfolge:

0:1 Bachmann (Winkler)
1:1
1:2 Gertsner (Gräfe)
1:3 Wagner (Winkler)
2:3
2:4 Wöllner (Winkler)
3:4
3:5 Wöllner
4:5
5:5

5:6 Zergiebel