2. Ligaspiel gegen die Dresdner Ice Pilots
Am heutigen Sonntag stand das zweite Ligaspiel gegen die Ice Pilots in Dresden an.

Drittel 1:
Von der ersten Minute an deutete sich ein Schlagabtausch zweier Teams auf Augenhöhe an. Die Teufel, die mit 12 Feldspielern und einem Torhüter die Reise nach Dresden angetreten hatten, zeigten von Anfang an, dass heute mehr Punkte als im ersten Ligaspiel eingefahren werden sollten. Im temporeichen ersten Drittel ergaben sich eine Vielzahl von Torchancen für beiden Teams. Doch die glänzend aufgelegten Torhüter beider Teams machten keinen Fehler. Als beide Teams sich schon mit dem 0:0 zur Pause angefreundet hatten fiel doch noch, 15 Sekunden vor Schluss, das 1:0 für die Pilots. Die Uhr lief herunter und die erste Drittelpause folgte.

Drittel 2:
Das zweite Drittel glich nahezu dem ersten. Die Teufel und Pilots schenkten sich auf dem Eis keinen Zentimeter. Doch nach und nach entwickelte sich ein leichtes optisches Übergewicht der Teufel, welche nun immer häufiger zum Torabschluss kamen. Der herausragende Goalie der Landeshauptstädter vereitelte jedoch jede Möglichkeit und so kam es wie es kommen musste. Schöne Aktion der Pilots und plötzlich das 2:0 in der 12. Minute. Die Teufel ließ der Rückschlag zwar kalt, ein weitere Tor sollte dennoch in diesem Drittel nicht folgen. So ging es für unsere Jungs in die Kabine um die taktische Marschroute nochmals zu überdenken…

Drittel 3:
Nach einer Umstellung der Reihen sollten nun auch endlich Tore der Teufel her, doch es kam zunächst anders. Kaum eine halbe Minute gespielt und das 3:0 für die Hausherren war da. Die Führung sollte keine 30 Sekunden bestand haben, da sich Kevin ein Herz fasste und für die Teufel einschob. Ein spürbarer Ruck ging durch die Mannschaft! Nur zwei Minuten später sorgte Benjamin für einen riesen Jubel, das 3:2! Doch die Pilots reagierten und nutzten eine Unsicherheit in der Defensive eiskalt zum 4:2. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal 4 Minuten im letzten Abschnitt gespielt und es sollte turbulent weitergehen. In den nächsten 3 Minuten drückten die Teufel und wurden umgehend belohnt, Benjamin auf Christian – 4:3! Nur kurze Zeit später drehten Sie den Spieß um und so vollendete Benjamin Christians Vorlage zum 4:4 Ausgleich. Wahnsinn, ein 0:3 gedreht – eine tolle Mannschaftsleistung. Die verbleibenden Minuten des letzten Drittels waren geprägt von Kampf und Härte. Trotz einiger Strafzeiten sollte es bei 8 Toren in der regulären Spielzeit bleiben. Ein Penaltyschießen sollte folgen…

Penaltyschießen:
Machen wir es kurz und knapp: Philipp brachte die drei Schützen der Pilots zur Verzweiflung und Pavel verwandelte den 3. Penalty eiskalt zum 4:5 Sieg! Die Freude war grenzenlos!