„Überragende Teamleistung von vorn bis hinten! Verdienter Sieg der Teufel.“ So lässt sich wahrscheinlich am besten das gestrige Spiel der Teufel gegen den ESV Prellböcke Dresden beschreiben. Doch die Vorzeichen der Partie ließen diesen Ausgang nicht unbedingt vorhersehen. So standen sich ein, mit 16 Feldspielern und einem Torhüter besetztes Team aus der Landeshauptstadt und eine auf dem Papier unterlegenen Auswahl von 8 Niederalbertsdorfer Feldspielern und einem Goalie gegenüber.

Drittel 1:
Bereits nach gut zwei Minuten schien sich das erwartete Ergebnis zugunsten der Prellböcke einzustellen. Schuss aus dem Slot und schon stand es 1:0 für die Gastgeber. Doch die Teufel zeigten keine Reaktion und spielten weiterhin ein mutiges und solides Eishockey. Man konzentrierte sich auf die Defensive und setzte vereinzelte Konter nach vorn. Im Laufe des Drittels erspielten sich die blau-gelben eine Vielzahl guter Gelegenheiten, welche jedoch alle vereitelt wurden. Mit dem Spielstand von 1:0 ging es in die erste Pause.

Drittel 2:
Das zweite Drittel startete ähnlich dem Ersten. Schuss aus dem Mitteldrittel und Sandrino Lutz wurde zum zweiten Mal überwunden. Es sollte das letzte Mal sein, dass der ESV-Schlussmann hinter sich greifen musste. In der Folge wurden die Teufel stärker und so fasste sich Roy Pohle ein Herz und schoss mit einem starken Schlagschuss, ebenfalls aus dem Mitteldrittel, das 2:1. Es machte sich eine Euphorie im Lager der Teufel breit, welche den Rest des Spiels entscheiden sollte. In der Folge gab es einige weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten, welche jedoch von den extrem gut aufgelegten Torhütern vereitelt wurden. Somit folgte eine kurze Pause beim Stand von 2:1.

Drittel 3:
Die Teufel starteten aufgrund einer 10 Minutenstrafe gegen Kevin Winkler mit einem Mann weniger in das Schlussdrittel und legten los wie die Feuerwehr. Nach einer starken Einzelaktion mit sehenswertem Abschluss von Pavel konnte nach 42 Minuten der mehr als verdiente Ausgleich bejubelt werden. Es folgte eine Phase in der das Schiedsrichtergespann gleich zwei 10 Minutenstrafen gegen Christian Wöllner und Roy Pohle verteilte. Auslöser war ein vermeintliches Icing mit anschließenden Diskussionen – etwas mehr Fingerspitzengefühl was die Verteilung von Strafen angeht, wäre in dieser Situation wohl angebracht gewesen. Angestachelt von der Situation die nächsten Minuten ohne Auswechsler überstehen zu müssen wollte Pavel nun allen zeigen, wie gut er Eishockey spielen kann schoss den Puck nur 3 Minuten später zum umjubelten 2:3 ins kurze Kreuzeck. Die Teufel kämpften nun um jeden Meter und befreiten sich ein ums andere Mal aus der Umklammerung der Landeshauptstädter. In Minute 54 belohnte man sich sogar noch mit dem 2:4 durch Max Wagner, der im Alleingang der Torhüter der Gastgeber überwinden konnte. Die in der Folge wieder vollzähligen Niederalbertsdorfer ließen nun nichts mehr anbrennen und spielten die letzten Minuten souverän zu Ende. Die Uhr tickte runter…3…2…1 AUS! Das Spiel war gewonnen und die Mannschaft stürzte sich auf den überragenden Sandrino Lutz im Tor.

Fazit: Die Teufel schaffen den ersten Sieg gegen die Prellböcke seit Jahren und zeigen einmal mehr welch Teamgeist in dieser Truppe schlummert! Die aufopferungsvolle Spielweise gepaart mit einer starken Torhüter Leistung legten den Grundstein dieses Erfolges. Die Teufel bedanken sich bei allen Unterstützern des Teams sowie dem fairen Gegner und blicken nun hoffnungsvoll auf das letzte Saisonspiel am 03.02.2018 in Chemnitz.