Am 02.03. stand das nächste Spiel der Blauen Teufel auf dem Programm. Es ging zum schweren Auswärtsspiel nach Niesky gegen die Reserve der ersten Mannschaft. Es machte sich eine (wieder mal) zahlenmäßig mit 9 Feldspielern und 2 Torhütern schwach besetze Mannschaft aus Niederalbertsdorf auf den Weg in die neue Eishalle nach Niesky. Dort stand man sich um 17:00 einer Mannschaft bestehend aus 19 Spielern gegenüber.

1. Drittel
Bereits zu Beginn hatte sich Niesky für dieses Spiel offensichtlich viel vorgenommen. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und erwischten die Teufel eiskalt mit einem Doppelschlag. So stand es bereits nach 1 Minute und 3 Sekunden 0:2. Die Teufel brauchten in der Folge einige Minuten um sich Stück für Stück zurück in die Partie zu kämpfen. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Es dauerte jedoch bis zur 17. Minute bis Kevin freistehend im Slot mit einem wunderschönen Schuss aus der Drehung zum 1:2 verkürzen konnte. Dies sollte gleichzeitig der Stand zur ersten Drittelpause sein.

2. Drittel
Das zweite Drittel glich optisch dem ersten – Chancen auf beiden Seiten. Diesmal waren es erneut die Gastgeber die ein Powerplay zum 1:3 vollenden konnten (Minute 22). Nach einer Unaufmerksamkeit in der Teufel-Defensive stand es plötzlich in Minute 26 sogar 1:4 – und das in einer Überzahl der Teufel. In der gleichen Überzahlsituation war es dann Max der nach gutem Zuspiel von Jens mit einem verdeckten Schuss ins lange Eck wieder verkürzen konnte. In diesem Drittel erkämpfen sich die Teufel Stück für Stück ein Chancenplus und so war das 4:3 durch Sebastian in Minute 37 die logische Folge. Vorangegangen war ein schöner Querpass von Benjamin und im Anschluss die Kaltschnäuzigkeit des Torschützen. Und so ging es also erneut mit einem Ein-Tor-Rückstand in die Pause.

3. Drittel
Im letzten Spielabschnitt entwickelte sich ein stark umkämpftes Spiel mit einigen Strafzeiten auf beiden Seiten. So erhielt unser Bass Ti in Minute 47 eine 2+10 Minuten Strafe, weshalb die Teufel in der Folge lediglich auf 8 Feldspieler zurückgreifen konnten. Dies sollte jedoch ungeahnte Kräfte freisetzen. Und so konnte Max in Minute 48 seine Schnelligkeit nutzen um allein auf den Torhüter zuzulaufen. Nachdem der erste Schuss noch gehalten werden konnte, zappelt der Puck nach dem Nachschuss aus der Luft im Netz. Erstmals seit der ersten Spielminute lief man nun keinem Rückstand hinterher. Obwohl die Kräfte langsam schwanden war es wieder Max der kurz vor Schluss das Spiel hätte entscheiden können. Doch eine großartige Rettungstat des Niesky-Goalies verhinderte 3 Sekunden vor Schluss den „Lucky Punch“. So kam es direkt im Anschluss zum Penalty-Schießen.

Penalty-Schießen
Kurz und knapp: Die Heimmannschaft ließ nichts anbrennen und versenkte alle 3 Penaltys eiskalt. So war nach dem vergebenen Penalty von Roy und dem Treffer von Max noch vor dem 3. Schützen der Teufel Schluss.

Fazit:
Die Teufel zeigten mal wieder wie viel Energie in Ihnen steckt. So konnte man einen zahlenmäßig überlegenen Gegner an den Rand einer Niederlage bringen. Dennoch war die Stimmung dem Spiel sehr gut und man wertete direkt in der Kabine bei Pizza und Bier (Danke nochmal an die tolle Organisation der Gastgeber) die vorangegangenen Minuten aus.